15. Oktober 2026 · Erhebung vom 13. Oktober
Normalbenzin kostete an Japans Tankstellen zuletzt im Landesdurchschnitt 170,10 Yen pro Liter. Das geht aus der wöchentlichen Erhebung zum Stichtag 13. Oktober hervor, die das Wirtschaftsministerium am 15. Oktober veröffentlichte. Gegenüber der Vorwoche sank der Preis um 0,10 Yen. Diesel blieb mit 159,60 Yen je Liter unverändert. Kerosin, das in Japan vielerorts zum Heizen genutzt und in 18-Liter-Kanistern verkauft wird, verteuerte sich dagegen um 10 Yen auf 2.563 Yen je Kanister.
Dass sich der Benzinpreis seit Monaten so eng um 170 Yen bewegt, ist politisch gewollt. Der Staat zahlt den Mineralölgroßhändlern einen Zuschuss, der den landesweiten Durchschnittspreis bei etwa 170 Yen pro Liter halten soll. Für den Zeitraum vom 15. bis 21. Oktober beträgt er 43 Yen pro Liter Normalbenzin. Anfang Oktober waren es noch 50,70 Yen gewesen. Dass weniger Geld nötig ist, passt dazu, dass sich Rohöl gegenüber den früheren Höchstständen verbilligt hat.
Eingeführt wurde die aktuelle Form der Subvention im März. Damals hatte die Zuspitzung der Lage um Iran die Ölpreise in die Höhe getrieben; am 16. März erreichte der Benzinpreis mit 190,8 Yen pro Liter den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung. Die Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi nahm daraufhin die Zahlungen wieder auf, nachdem eine frühere Subvention mit der Abschaffung des sogenannten vorläufigen Benzinsteuersatzes ausgelaufen war. Seit dem 19. März greift die Hilfe, sobald der Durchschnittspreis über 170 Yen zu steigen droht.



